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Schock: Nationaltorwart Robert Enke tot

Schock: Nationaltorwart Robert Enke tot Fußball-Deutschland steht unter Schock: Nationaltorwart Robert Enke ist tot. Das bestätigten der Präsident des Bundesligisten Hannover 96, Martin Kind, und die Polizei am Abend des... zum Artikel 10.11.2009, 21:37Verstoß melden

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LaStrega 18 Beiträge

Meiner -wahrscheinlich diskutierbaren- Meinung nach ist Selbstmord nie feige.

Wer schon einmal versucht hat, sich umzubringen, wird verstehen, was ich meine. Es ist eine der schwersten Handlungen der Welt, seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen, denn der Überlebenswille des Menschen gehört zum stärksten, was wir haben.
Wenn allerdings jemand diesen Entschluss gefasst hat, wird er es irgendwann auch "erreichen", wenn ihm nicht massivst geholfen wird.

Die Menschen, bei denen man es am wenigsten bemerkt und erwartet, sind meiner Erfahrung nach die Entschlossensten.

Was ich aber niemals begreifen werde: warum werden fremde, völlig unschuldige Menschen hineingezogen? Das betrifft den absichtlichen Geisterfahrer, der in den Gegenverkehr rast, genau wie die auch in diesem Fall wieder herbeigeführten Personenschäden im ÖP(N)V.

Jede/r Zugführer/in, jede/r Fahrer/in einer Straßen- oder U-Bahn schläft abends mit dem Gedanken ein: Gott, lass mich keinen Menschen überfahren. Und mit dem gleichen Gedanken wacht man in dem Beruf morgens auch wieder auf.

In meine Gebete werde ich deswegen beide einschließen.

Den Hinterbliebenen wünsche ich Kraft und guten Beistand, so dass sie irgendwann die Hilflosigkeit, ihre Chancenlosigkeit und die Schuldgefühle überwinden und "einfach nur" trauern können.

Wen ich aber für fahrlässig halte, ist der Arzt. Nach dem, was er jetzt bekundet hat, wusste er genau, wie es Robert Enke ging.
Auch gegen dessen Widerstand hätte er eine Behandlung durchsetzen, ihn zur Not auch einweisen müssen.

Was seine Fraue betrifft: ich hoffe für sie, sie hat nicht nur die Augen zugemacht und wegen der Adoption geschwiegen. Denn dann bekommt sie früher oder später ein Problem......

Volvic 94 Beiträge

Warum übrigens hier manche den Beileidsbekundungen unbedingt ein "Daumen runter" geben müssen, verstehe ich nicht. An andere zu denken ist wohl nicht mehr angesagt.

Dem kann ich mich nur anschließen.

Mein Beileid an die Familie und die Hinterbliebenen!
Volvic

bebe1902 Persönliche Nachricht schicken | 2 Beiträge

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

R.i.P. Robert!

Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

randy Persönliche Nachricht schicken | 773 Beiträge

Traurig ja, weil ein guter Mensch der Probleme hatte sich vom Leben trennte. Was ich aber nicht verstehe, so was passiert des öfteren in Deutschland. Wenn ein Vater von drei Kindern sich vor dem Zug wirft, ist das in der Presse und im Fernsehen nicht die Rede wert. Schon garnicht in der Heute Sendung oder gar der Tagesschau an erster Stelle. Und jetzt weiß man nicht ob man ein Fußballspiel absagen sollte oder nicht.
Hallo merkt ihr alle noch was. Es ist ein Mensch gegangen der Hilfe brauchte, aber das Leben geht doch weiter.

Tooffo Persönliche Nachricht schicken | 490 Beiträge

alle die hier von mitleid, beileid, anteilnahme.........reden, sind absolute heuchler!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Denn morgen geht Euch das alles am Arsch vorbei, das ist die Wahrheit!!!!!!!!!!

Vielleicht hat sich ja einer in der Nachbarschaft umgebracht, leider kommt es nicht in der "großen" Presse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

gatto Persönliche Nachricht schicken | 379 Beiträge

Nikioko,
so etwas kann man nicht verhindern, allein schon deshalb, weil man keinen Menschen 24 Stunden lang kontrollieren kann. Bist Du Dir der unglaublichen Schuldzuweisung bewußt, die Du da in den Raum stellst? Würdest Du das seiner Frau ins Gesicht sagen??

woitschy Persönliche Nachricht schicken | 504 Beiträge

Mein Beileid, seiner Frau, seinem erst dieses Jahr adoptiertem kleinen Kind und all seinen Angehörigen, Freunden und Bekannten!

Vielleicht war es ein spontan aufkeimender Entschluss, den er vielleicht ein paar Minuten später rückgängig gemacht hätte, wäre nicht der Zug gekommen. Wir alle wissen es nicht.

Gedenken wir seiner, bestürzt, geschockt, maßlos traurig - und hilflos!

Ich hoffe, seine Familie erfährt die Unterstützung, die sie brauchen wird!

Und ich hoffe, daß kommenden Samstag mit schwarzen Armbinden oder dergleichen als Zeichen des Respekts Fussball gespielt wird!

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