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Beck regt Debatte über Gebühren fürs Internet an

Beck regt Debatte über Gebühren fürs Internet an Mainz (dpa) ­ Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, über Gebühren für Angebote im Internet nachzudenken.... zum Artikel 11.11.2009, 11:40Verstoß melden

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DavidBowie Persönliche Nachricht schicken | 1407 Beiträge

Und ich bin der Meinung - jeder Politiker, der seinen geistigen Dünnpfiff im Internet verbreitet, der sollte von uns allen Gebühren verlangen dürfen.
Beck sollte zuerst nachdenken und dann den Mund aufmachen - aber kann er das eigentlich?

weingeist Persönliche Nachricht schicken | 37 Beiträge

Viele meiner Vorredner sagten es bereits: Die Möglichkeit, für Informationen aus dem Internet Geld zu bekommen, gibt es bereits, siehe z.B. Stiftung Warentest. Wozu wir dafür eine staatliche Regelung brauchen, erschließt sich mir nicht.

Im sogenannten Qualitätsjournalismus haben wir derzeit ein Henne-Ei-Problem. Mir dessen Qualität ist es leider nicht immer so weit her (vergleicht mal eine "Zeit" oder einen "Spiegel" von heute mit einem 15 Jahre alten Exemplar). Dies liegt zum Einen am Preisdruck der kostenlosen digitalen Konkurrenz, aber andererseits auch an der mangelden Bereitschaft, für nachlassende Qualität einen gleichbleibend hohen Preis zu zahlen.

Meine Tageszeitung nehme ich mal aus, die ist für 24 Euro im Monat immer noch recht ordentlich, und deshalb bekommen die auch mein Geld.

Wenn ich bestimmte Informationen brauche, dann bezahle ich die auch, da brauche ich keinen Herrn Beck.

13Top
Anonym456457433 Persönliche Nachricht schicken | 619 Beiträge

"Qualitätsjournalismus mit staatlicher Unterstützung zu sichern"

so wie beim zdf und ard etwa?

danke, dafür Zahl ich erst recht nicht!

11Top
Sairebit Persönliche Nachricht schicken | 45 Beiträge

Hat eigentlich einer von euch mehr gelesen als nur die Überschrift? Den Kommentaren nach eher nicht. Oder alles gelesen und nicht verstanden.

Davon abgesehen frage ich mich, wie man sich über eine absolut bedeutungslose Aussage eines Politikers, der schon lange nichts mehr zu melden hat, so aufregen kann.

FatTarzan 822 Beiträge

Der Herr Beck macht das, was ihm seine Lobbyisten aufgetragen haben. Er ist ja nicht so dämlich, das zu glauben, was er faselt. Es ist reine Lobbyarbeit, die ihm Zuwendungen und nach der Amtszeit einen lukrativen Versorgungsjob sichern soll.

Jede Zeitung wie auch alle anderen hat die Möglichkeit, ihre journalistischen Leistungen kostenpflichtig anzubieten. Nur blöd, wenn keiner dafür zahlen will.

In meiner Region gibt es zwei alteingesessene Tageszeitungen. Die eine gilt als rechts, die andere eher als linksliberal. Wenn man beide kauft (also teuer bezahlt!), stellt man fest, dass die ersten drei Seiten (internationales) absolut identisch sind und offensichtlich ohne eigenen redaktionellen Beitrag von einer Nachrichtenagentur übernommen wurden. Die folgenden Seiten (Wirtschaft) unterscheiden sich ebenfalls nicht. Den Sportteil lesse ich nicht, vermute aber ähnliches. Lediglich der Lokalteil zeigt Spuren einer eigenständigen redaktionellen Tätigkeit, deren Grenzen zur Werbung aber kaum noch vorhanden sind. Und die Nachrichten über den Kaninchenzüchterverein sind doch von eher geringem Interesse. Ich kaufe schon lange keine Tageszeitung mehr. Wozu auch, wenn es denen nur noch um Werbung geht?

Wenn die Verlage ihre journalistischen Perlen nicht kostenlos im Internet verstreuen wollen, sollen sie es einfach lassen! Einem kobbyistengesteuerten Polit-Schauspieler fällt da natürlich nur so etwas ein wie eine GEZ für notleidende Printmedien. Wie armselig!

Wieder ein Beispiel für die Lobbyistenhörigkeit unserer sogenannten "Volks"vertreter.

Winniepooh Persönliche Nachricht schicken | 602 Beiträge

Also, die meisten User lassen sich glaube ich lieber belügen und verarschen - Hauptsache umsonst !!

dersaenger Persönliche Nachricht schicken | 5 Beiträge

Ich hätte da noch ein paar Ideen:
Machen wir es doch gleich wie beim Auto: Nummer vergeben und bezahlen lassen, Anmeldegebühr verlangen, Betriebssteuer per Lastschrift einziehen (z.B 1 Euro/Jahr pro angefangene 10 MB) , Energieverbrauch des Computers mit Steuern belegen und das Ding auch noch zwangsversichern (natürlich mit einem Schadensfreiheitsrabatt)

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