Schlafstörung ist oft Vorläufer der Depression
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"Gedanken im Kreis" ist eine gute Beschreibung, denn eine Lösung findet sich beim nächtlichen "Probleme wälzen" kaum. Auch kommen nachts keine besseren Ideen als nachts.
Als Christ hab ich natürlich leicht reden, auf die passende Lösung zum passenden Zeitpunkt zu vertrauen.
Aber auch ohne eine Grundüberzeugung, dass nichts gravierendes geschehen kann und man immer einen geeigneten Ausweg findet, bei dem einem nicht allzuviele Zacken aus der Krone brechen, kann man etwas zum leichteren Einschlafen tun.
Etwa, nicht von der Fernseh-Couch ins Bett zu gehen. Ob ein Actionstreifen, eine keifnde Talkrunde oder ein ganz normaler Fernsehfilm, ohne Drama wird´s langweilig und wenn´s nicht langweilig ist, rattern die grauen Zellen. Zwischendurch sollte man also etwas leichtes, unproblematisches lesen. (Für mich waren etwa diverse Bücher der Bibel unproblematisch genug.)
Aus Tai Chi, Yoga und Co kommt die Konzentration auf die Atemtechnik zur Entspannung.
Da kann man zB. die Hände auf den Bauch legen und langsam tief ein- und ausatmen. Die Konzentration wird voll auf die Hände gerichtet.
Wer zu viele Stresshormone abzubauen hat, sollte vor dem Schlafengehen einen längeren Spaziergang machen - moderate Bewegung an frischer Luft macht nicht nur Kleinkinder müde. (Im Dunkeln Taschenlampe nicht vergessen, es ist Jagdsaison...) Es hat seinen Grund warum Hundebesitzer in diversen Studien gesünder abschneiden, die können sich nicht einreden, es wäre entspannender, daheim im Warmen zu bleiben. (Die Zeit aber bitte nicht zum Grübeln, sondern zum bewussten Atmen nutzen.)
Die "Light"-Variante kann man auch im Liegen haben: Nacheinander Bein-links-rechts-Arm-links-rechts Gesäß-Bauch-Rücken-Schultern Nacken und Gesicht an- und entspannen jeweils etwa dreimal hinterenander. Dabei bei jeder Anspannung bis in den Bauch hinunter einatmen.
Bzw. gleich bei der örtlichen Volkshochschule nach einem Yoga, TaiChi oder sonstigem Entspannungskurs fragen...
Und wenn die Tipps vom MAK nix taugen, am Besten zu jemandem gehen, mit dem man über die Lösung bzw. das "Wegarbeiten" seiner Probleme reden kann. Denn auch/ nur vom "Kreisen" und "Wälzen" wird der Packen auf den Schultern nicht weniger schwer.
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