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Studentenproteste steuern auf Höhepunkt zu

Studentenproteste steuern auf Höhepunkt zu Zehntausende protestieren gegen verschlechterte Studienbedingungen. Beistand erhalten sie aus Wirtschaft und Politik, aber auch aus den Unis. zum Artikel 17.11.2009, 11:56Verstoß melden

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cocomo Persönliche Nachricht schicken | 41 Beiträge

Hier reden alle von 500€. In Frankfurt, als die studiengebühren kamen, sind die 500€ auf die 250€ die pro semester anfallen draufgeschlaen worden. D.h. es sind 750€ pro semester! Das sind 120€ pro Monat die zur Seite getan werden müssen. 300€ Miete, Skripte und Materialien 50€. (es will ja kein Prof mehr an die Tafel schreiben sondern teilt skripte für 10€ aus. Essen und trinken 150-200€. Und nakisch laufen wir studenten auch nciht rum. Das sind schnell gerechnet 670€. Kein Kino, keine Freizeit, kein Telefon, kein Urlaub, kein Auto dabei. Frau und Kind die eventuell da sind sind auch nicht eingerechnet. 400€ darf man maximal verdienen. und bei nem Studenlohn von durchschnittlich 8€ die man dann wie ich an der Tanke am Samstag und am sonntag jeweils 8 h verdient kann jeder sich vorstellen das da nicht viel Zeit zum lernen und zum mehr verdienen bleibt.
Bafög bekommt man in meinem Studiengang nur 8 Semester lang (regelstudienzeit) Ab dem 25. Lebensjahr muss man auch 70€ Krankenversicherung Monatlich bezahlen!

Und jetzt will ich einen hören der sagt das es möglich ist ohne Eltern, die entweder verstorben sind, oder keine Geldmittel haben das zu schaffen???

Ich bin froh das die 500€ in Frankfurt nicht bezahlt werden müssen und das ich in zwei Wochen fertig bin. Aber es ist eine harte Zeit gewesen.

Die Studenten mit der Fahne und die dummen und die Faulenzer die hier einige ansprechen sind ein Bruchteil von denen die wirklich was erreichen wollen und die was im Kopf haben!

Und das Motto:
Bildung für alle heisst nicht gleich Bildung für alle! In den meisten Studiengängen muss ein NC erreicht werden den nicht jeder erreicht. da wo es keinen gibt is eh genug Platz da keine Nachfrage besteht...

Also wie jeder sehen kann wird nur in den seltensten Fällen ein Student studieren der nicht studieren sollte.

Grüße!

10Top
welcheZukunft Persönliche Nachricht schicken | 267 Beiträge

Jahrzehnte lang wurde die Bildung von der Politik stiefmütterlich behandelt und in den Medien heruntergespielt.

Erst als die PISA-Studie kam, wurde Dtl. aus seinem Dämmerschlaf gerissen.

Wann erkennt Dtl., das die Politik dafür da ist, dem Volk den Mist zu verkaufen, das sich das Großbürgertum und die Großindustrie zu ihren Gunsten ausgedacht haben?

Bsp.:
Von 5 Managern sind 4 aus dem Großbürgertum hineingeboren worden!
Diese hochbezahlten Managerjobs sollen ihre Sprößlinge aus der Eliteschule bekommen und nicht einer aus dem Volk.

Das Großbürgertum will unter sich bleiben und das fängt schon bei der Bildung bis zur Jobvergabe an.

Solange Reiche und Großindustrie von der Politik geschützt werden, solange ist die Politik nur ein Marionettentheater.

SternschuppeBenutzer gesperrt

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David28 Persönliche Nachricht schicken | 1779 Beiträge

Hallo!

Bin zwar kein Student und kenne mich daher mit diesem Bachelor-und-Master-Kram auch nicht so richtig aus. Daher kann ich hier nur sagen, was mein
GEFÜHL ist: Also ich habe das Gefühl, der Bachelor ist
so eine Art "McDonald´s-Diplom", also für Konzernchefs und Konsorten gedacht, die mal eben fix
eine "hochgebildete Fachkraft" aus dem Boden gestampft haben wollten, ohne halt lange zu warten.
Nun haben sie offenbar kalte Füße gekriegt und sagen,
och, Leute mit Bachelor sind doch nicht so das Wahre,
weil sie (scheinbar) keine Ahnung von der Materie haben - ergo: Werden die Bachelor-Leute aufs Hartz-IV-Gleis geschickt. Immer schön die Rosinen aus dem
Kuchen picken, ist ja auch schön einfach...

cocomo Persönliche Nachricht schicken | 41 Beiträge

Und noch ein Nachtrag.

Langzeitstudenten, haben bisher schon ihre zuschüsse bezahlt. jeder der Regelstudienzeit +4 Semester überschreitet bezahlt mehr!

Die Faulenzer, was hier einige als grund rechtfertigen bezahlten schon immer mehr!

Justy Persönliche Nachricht schicken | 5585 Beiträge

@cocomo
Zu den 400 € kommt auch noch das Kindergeld und wer dann nicht für 300 € wohnt, sondern evtl. in einem Wohnheim, da würde es dann reichen!
Ach ja - und die üppigen Semesterferien könnte man ja auch noch für nen Job nutzen, oder?
Wo ein Wille ist, ist in der Regel auch immer ein Weg!

DeathWish Persönliche Nachricht schicken | 3811 Beiträge

Es ist gar nicht so lange her wo ein Bericht im Fernsehen kam.Es wurde über eine Studentin berichtet die durch ihr Familiäres Verhältnis auf Bafög zurück greifen musste.Das Bafög von heute sieht so aus ein Bankkredit von der Bank gefördert von der Regierung.Das Ende vom Lied die Studentin fand keinen Job und musste dann den Offenbarungseid leisten sprich mit Mitte zwanzig in der Schuldenfalle weil sich die Regierung langsam aus dem Thema Bafög raus stiehlt.Und das sind Dinge die die Studenten auch kritisieren.Es wird eine zwei Klassenbildung geschaffen,die höchsten Abbrecher unter den Studierenden sind diese wo ihre Familien nicht aus den privilegierten Mittel oder Oberschichten kommen.

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