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Mehrere zehntausend Studenten bundesweit im Bildungsstreik

Mehrere zehntausend Studenten bundesweit im Bildungsstreik Mit einem bundesweiten Aktionstag haben mehrere zehntausend Studenten gegen Mängel im Bildungssystem protestiert. Im Zuge des Bildungsstreiks an Universitäten und Schulen gab es nach... zum Artikel 17.11.2009, 17:03Verstoß melden

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weltbeschauer 129 Beiträge

Sollten sich keine Änderungen einstellen, könnte ich mir vorstellen, dass die Proteste u. U. drastischere Formen annehmen bzw. eskalieren. Die Politik wäre gut damit beraten, die Studenten und ihren Unmut ernst zu nehmen.

Ramb Persönliche Nachricht schicken | 659 Beiträge

Es wäre wünschenswert wenn man wirklich mal was verbessern würde.
Kann auch ein Lied davon singen wie schlecht die Bedingungen an meiner Uni sind. Verbesserungen mit den Studiengebühren haben sich auch nicht eingestellt.
Leider musste ich heute auch feststellen, dass zu wenige mit auf die Straße gegangen sind. (zumindest bei dieser Uni)

durchknaller Persönliche Nachricht schicken | 106 Beiträge

vielen dank an unsere studenten - hoffentlich wird das ganze noch ´ausgeweitet´ ...

... der rest unserer republik kriegt ja dank der klug eingefädelten ´verblödungsindustrie & medien´ den arsch leider nicht mehr hoch !!!

taigawutz Persönliche Nachricht schicken | 711 Beiträge

Eigentlich wollten Taigawutz und Polterreghost dabei sein.

Doch wer hat gefehlt????

Taigawutz und Polterreghost natürlich!!!

Die mußten nämlich Texte bzw. Sätze schreiben (am Computer oder vielleicht auch eher am Schreibtisch.)

Ralf09 Persönliche Nachricht schicken | 303 Beiträge

ich verstehe das nicht.

Als Student kann man sich Vorlesungen so oft anhören, wie man möchte, und seine Prüfungen machen, wann man will. Da ist es scheißegal, was irgendwelche Leute ins Curriculum reingepfropft haben...... dann hört man sich eine Veranstaltung eben zweimal an und meldet sich erst für´s zweite Mal "offiziell" an.

Als Schüler ähnlich: man kann Schuljahre wiederholen. Völlig egal, was irgendwelche Bonzen meinen.

Man kann sich auch vernetzen und gemeinsam ein Jahr wiederholen, gemeinsam lernen etc.

Ich verstehe nicht, wie man sich zu solchen Protesten herabwürdigen kann.
Und ich verstehe nicht, wie man sich so abhängig davon machen kann, was die aktuell herrschende Regierung gerade mal so für richtig findet.

Das ist so gefährlich.

Ramb Persönliche Nachricht schicken | 659 Beiträge

Und ich verstehe nicht, wie man sich so abhängig davon machen kann, was die aktuell herrschende Regierung gerade mal so für richtig findet.

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Genau dagegen sind eben doch diese herabwürdigenden Proteste :-)

aikusan Persönliche Nachricht schicken | 10 Beiträge

@Ralf09:

Eben nicht! Im Diplom/Magister ging das mit dem "mehrfach wiederholen" vielleicht noch ganz gut, aber im verschulten Bachelor ist man darauf angewiesen, bestimmte Vorlesungen und Seminare zu bestimmten Zeiten zu besuchen (und zu bestehen). Und genau dagegen wird ja auch protestiert, zumal diese Veranstaltungen meist so gnadenlos überfüllt sind, dass alle, die sie schon einmal gemacht haben, gleich am Anfang gehen dürfen.

Außerdem ist durch den Bachelor an vielen Unis das LV-Angebot verarmt (bei uns gab es früher im Übersetzerstudium z.B. Italienisch, Portugesisch, Tschechisch und Arabisch im Angebot - jetzt haben wir nur noch die üblichen Kernsprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch).

Hinzu kommt, dass ein Bachelor zwar als berufsqualifizierender Abschluss gilt, dich aber damit kaum einer einstellen wird. Dumm nur dass du dann halt auch fürs Bafög zweimal zurückzahlen musst, da Bachelor und Master GETRENNT abgerechnet werden. (Man geht also nicht mit 10.000, sondern mit 15.000+ Euro Schulden ins Berufsleben.)

Was die Studiengebühren angeht: Ich finde, Bildung sollte für jeden zugänglich sein. Zumindest das Erststudium (bei zusammengehörigen Bachelor und Master auch das Masterstudium) sollte definitiv gebührenfrei sein. Ich habe das Glück, in Sachsen zu studieren, wo man als Erststudi nichts zahlen muss, aber ich kenn auch viele, die nicht so ein Glück haben.

Grüße,
aiku

P.S.: Das einzige, was ich herabwürdigend finde, ist dass manche Politiker, die schon seit 30+ Jahren aus ihrer Ausbildung heraus sind, meinen, sie müssten HEUTIGEN Studenten, die unter HEUTIGEN Bedingungen studieren, vorschreiben, wie sie denn am besten "studieren" können. Erbärmlich.

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