Im Jahr 2060 ist jeder Siebte 80 Jahre oder älter
Naja, da gibt es noch schwerwiegendere Probleme, um die man sich kümmern sollte, bzw. die anderen auftretenden Probleme lassen sich mit weniger Menschen leichter bewerkstelligen.
Da wir sowieso eine jährliche Produktivitätsteigerung von 1,5% p.a. allein durch technischen Fortschritt haben heißt das für mich als naiven Rechner:
gleiche Produktion von Gütern mit 1,5% weniger Arbeitern. Gut, das sind die Senioren, die immer mehr werden.
Wir sollten uns eher um eine nachhaltige und billige Energieversorgung bemühen, damit die Maschinen, die uns in 50 Jahren versorgen, auch arbeiten können.
Und in Zeitaltern ständig verknappender Rohstoffe kann ich geringeren Bevölkerungszahlen auch viel Positives abgewinnen.
Mit Erdöl ist dann nämlich Essig, da verwette ich meinen Popo für.
P.S: wie schaut denn die demographische Entwicklung in China aus? da durfte ja Jahrzehntelang nur 1 Kind pro Frau geboren werden?
Vielleicht haben die ein paar Strategien in petto, die wir uns abkucken können...
mach dir keine Gedanken, bis dahin ist unser Gesundheitswesen leistungsmäßig so zurückgefahren, dass man vorm Erreichen dieser Altergrenze sterben wird.
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Genau das macht mir ja Sorgen: Erst darf man ein Arbeitsleben lang einzahlen bis man kaum noch was für sich selber hat, und wenn man dann selber an der Reihe wäre, wirds nichts mehr geben.
"In über tausend Meter Tiefe im Atlantik haben sie riesige Erdölfelder entdeckt: Die Ölkonzerne dringen in ein Gebiet vor, das noch vor wenigen Jahren als unerschließbar galt: die Tiefsee.
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/0811/006_tatortmeer.jsp
@luzerne:
das meinte ich nicht, nicht die Bevölkerungspolitik, sondern wie man auf den durch die Bevölkerungspolitik ausgelösten demographischen Wandel.
Was mir gerade eingefallen ist:
unser System ist viel zu rigide, um auf den demographischen Wandel zu reagieren.
Megatrends wie "Lebenslanges Lernen" könnten besser begnet werden.
Als Idee hatte ich gerade parallel zur Arbeitslosenversicherung einen Weiterbildungsfond, in den man freiwillig einzahlt.
Hat man 10-15 Jahre in seinem Beruf gearbeitet und einbezahlt kann man sich hieraus ein Studium finanzieren.
D.h. ich arbeite bis 35 als k.a. Maurer oder so und mache dann ein Studium zum Architekten.
Somit bleiben die harten Arbeiten bei jungen Menschen und die planenden Berufe profitieren von der Erfahrung der Leute, die schon ausführend gearbeitet haben.
Das Gesundheitswesen profitiert, da sich die Leute nicht so kaputtmachen.
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