Gute Ausbildung kein Schutz vor der Krise
Wir haben generell zu viele und zu schlecht fundierte Akademiker. Mit der Bachelor-Schwemme, diesen Abchluss würde ich mit einem verlängertem Abitur gleichsetzen, wird die Situation nicht besser. Diese Halbakademiker kommen dann auf den arbeitsmarkt und meinen gleich das grosse Geld verdienen zu können. Einen Bachelor eine Brücke bauen zu lassen, wäre sträflicher Leichtsinn. Dass man gerade in Deutchland, mit dem verkrusteten Lehrsystemen aus quasi unveränderten bismarkschen Beamtenzeiten die Umstellung zu Bachelor udn master so drstisch vollzogen at wie kein andres Land in Europ, die das neu einfürhen wollen, zeit die Blauäugigkeit die sich nur nach erfüllung nicht nach Können richtet. Typisch bürokratisch halt.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen für Studenten während der Regelstudienzeit würde dazu führen, dass die Studenten sich aufs studieren konzentrieren können und nicht abends noch jobben müssten. Das würde gleichzeitig den Arbeitsmarkt entlasten!
Ich finde es immer wieder lustig, wenn die Agentur für Arbeit eine Rückmeldung gibt, in der sie die Schuld bei den anderen Firmen mit befristeten Arbeitsverträgen sucht.
Dabei stellt die Agentur für Arbeit nicht BA-Leute nur mit befristeten Arbeitsverträgen ein, sogar mit Befristungen für 6 Monate. Danach kommen noch - wenn sie den Mitarbeiter behalten - weitere befristete Arbeitsverträge. Unbefristete Arbeitsverträge sind da eher rar.
Gruß
Ich bin gerade Bachelor Student und habe mehrere Praktika und kleinen und großen Unternehmen gemacht. Mehr als 10% von dem Stoff, den man an der Uni lernt, braucht man eh nie wieder!!
Viele Unternehmen, mit denen ich auf Karrieremessen oder während meiner Praktika in Kontakt war haben sogar ausdrücklich gesagt, dass sie keinerlei Unterschied zwischen Bachelor und Masterabsolventen machen, da der Stoff im Master für die jeweiligen Jobs eh viel zu spezialisiert ist.
Seien wir doch mal ehrlich, die meisten Studenten (gerade BWL) landen doch eh in Sachbearbeiter Jobs, die früher von ehemaligen Azubis besetzt wurden. Da braucht man keinen Master in hochquantitativer VWL um dort erfolgreich zu sein.
Viele Jobs setzen das Wissen aus dem Master voraus, keine Frage, aber der großteil eben nicht.
Aber BWL, Deutsch, Architektur, etc. braucht nicht unbedingt einen Master. Gerade im Lieblingsstudiengang BWL braucht nun wirklich nicht jeder Absolvent fortgeschrittenes Wissen in quantitativer Finance oder Econometrics.
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