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Wirtschaftsforscher attackieren Regierung

Wirtschaftsforscher attackieren Regierung Der Wirtschaftsforscher Peter Bofinger rechnet mit einem "brutalen Sparkurs" als Folge der von Schwarz-Gelb geplanten Steuersenkungen.... zum Artikel 19.11.2009, 11:51Verstoß melden

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gerneleser Persönliche Nachricht schicken | 8282 Beiträge

@Zarzis
"
Ich bin für ein Mindestlohn, der so hoch ist, das Schwarzarbeit sich nicht lohnt.
"

Oh mein Gott....
Auf dem Bau wird die Schwarzarbeit auch mit jeder Erhöhung des Mindestlohnes geringer, oder anders, frag mal genauer nach.....denn das wird so nicht passieren....

"
Die 1-Eurojobs müssen weg. Aber das ist alles nicht im Interresse der Industrie, deshalb auchg nicht im Interresse der Regierung.
"

Wer beschäftigt in der Industire 1-Eurojobber?

gerneleser Persönliche Nachricht schicken | 8282 Beiträge

@Zarzis
"
Jeder weiss doch, das im EU Schnitt, die unteren Einkommen überdurchschnittlich besteuert werden.
"

Soll vermutlich die OECD-Statistik sein.
Und diese Statistik hat den Durchschnittslohn für Deutschland bei 43.942 Euro festgelegt
und hat dann die Statistik für Familien, Singles und Alleinstehende usw. erstellt.
Ein Geringverdisern liegt bei 2/3 des Durchschnittslohns, also 29294 Euro.
Spitzenverdiener liegen bei 73383,14 Euro.

Und dann mal die nachgucken was die so rausfinden.....
http://www.oecd.org/document/33/0,3343,de_34968570_35008930_42729633_1_1_1_1,00.html


Und am Ende mal die Frage:
Was weiß jeder?
Das Singles und Allleinstehende in dieser Republik keine Lobby haben?
Sie aber diejenigen sind, die diesen Staat finanzieren dürfen....




So beliefen sich 2008 in Deutschland laut OECD-Studie Taxing Wages Steuern und Sozialabgaben für einen alleinstehenden Geringverdiener mit 2/3 des Durchschnittsverdienstes auf 47,3 Prozent der Arbeitskosten (Bruttoverdienst plus Sozialbeiträge der Arbeitgeber). Dies ist nach Belgien der zweithöchste Wert in der OECD. Bei Spitzenverdienern mit 167 Prozent des Durchschnittsverdienstes lag Deutschland mit 52,6 Prozent auf Platz 4 hinter Belgien, Ungarn und Frankreich. Wie in den meisten anderen OECD-Ländern ist in Deutschland 2008 die Steuer- und Abgabenquote leicht gesunken und liegt vor allem für Gutverdienende deutlich unter den Werten des Jahres 2000.


So fallen in Deutschland bei einem Single mit einem Jahresgehalt von rund 63.000 Euro mit 53,7 Prozent die höchsten Abzüge durch Steuern und Sozialbeiträge an. Bei 110.000 Euro Jahresgehalt müssen dagegen nur noch 50 Prozent der Arbeitskosten (Bruttoverdienst plus Sozialbeiträge Arbeitgeber) an Sozialkassen und Staat abgeführt werden. Die Steuer- und Sozialabgabenquote liegt damit wieder auf dem Niveau eines Arbeitnehmers mit 36.500 Euro Jahresgehalt.
Hintergrund für diesen Effekt ist die große Bedeutung der Sozialabgaben, die aufgrund der Beitragsbemessungsgrenzen ab einem gewissen Einkommen völlig wegfallen. Würde man auch die Pendlerpauschale und andere an besondere Voraussetzungen geknüpfte Steuerfreibeträge berücksichtigen, wäre die Entlastung am oberen Ende der Einkommensskala noch deutlicher.


Auch bei Paaren und Familien unterscheidet sich die Verteilung der Abgabenlast in Deutschland deutlich von der anderer OECD-Länder. So liegt die Steuer- und Abgabenlast für Verheiratete mit nur einem Erwerbstätigen in Deutschland eher im Mittelfeld und das unabhängig davon, ob Kinder zu versorgen sind oder nicht. Mit einer Steuer- und Sozialbeitragsquote von 36,4 Prozent für einen Durchschnittsverdiener mit 2 Kindern liegt Deutschland auf Platz 10. Wenn beide Partner arbeiten, liegt Deutschland bei der Abgabenlast wieder in der Spitze.

Damit setzt das deutsche Steuer- und Abgabensystem wenig wirtschaftliche Anreize, die Erwerbsarbeit auf beide Partner zu verteilen. Vielfach wird eine solche Aufteilung sogar bestraft. So muss etwa ein Ehepaar mit zwei Kindern, wenn einer der Partner 44.000 Euro und der andere 14.500 Euro brutto verdient, 41,4 Prozent als Steuern und Sozialbeiträge abführen (bezogen auf die Arbeitskosten). Verdient einer der Partner das gleiche Geld alleine, dann fallen nur 38,9 Prozent der Arbeitskosten an Steuern und Abgaben an. Etwaige Kosten für Kinderbetreuung sind hier noch nicht berücksichtigt.
Besonders weit über dem OECD-Mittel liegt in Deutschland die Abgabenlast für Alleinerziehende mit geringem Einkommen (zwei Kinder und 2/3 des Durchschnittslohns). Hintergrund für diesen großen Unterschied ist, dass viele OECD-Länder diesem Personenkreis umfangreiche staatliche Transfers gewähren. In einigen Ländern führt das dazu, dass der Arbeitnehmer sogar netto mehr in der Tasche hat als der Arbeitgeber brutto zahlt.

Die Steuer- und Sozialabgabenlast auf die Arbeitskosten berechnet sich aus Einkommenssteuer abzüglich Bartransfers (z.B. Kindergeld) plus Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber. Pauschale Absetzungen von der Steuer für Werbungskosten oder Sozialversicherungsbeiträge werden ebenfalls berücksichtigt. Nicht enthalten in der Berechnung sind positive oder negative Einkünfte aus anderen Einkunftsarten (Kapital, selbständige Arbeit, Vermietung und Verpachtung etc.), Steuerabschläge, die an bestimmte Voraussetzungen gebunden sind (z.B. für Berufspendler) und Transfers, die ausschließlich für Bezieher geringer Einkommen gezahlt werden (z.B. Wohngeld).

Als Durchschnittslohn wird der durchschnittliche Jahresbruttoverdienst eines Vollzeitarbeitnehmers in der Privatwirtschaft herangezogen (Deutschland 2008: 43.942 Euro). Ausgedrückt in US-Dollar zu Kaufkraftparitäten (US-Dollar PPP) entspricht das 51.630 US-Dollar PPP. Im OECD-Schnitt lag das durchschnittliche Jahresbrutto bei 35.394 US-Dollar PPP (ungewichtetes Mittel).

Standpunkt2008 Persönliche Nachricht schicken | 363 Beiträge

Die Kanzlerin sagte immer, dass es keine Politik mehr auf Pump geben dürfe, dies wäre ungerecht gegen Kinder und Arbeitnehmer, die das zu finanzieren hätten.

Schäuble schweigt bei Anne Will zu den Gegenfinanzierungen und auch zur Frage nach den 100000 DM von Schreiber.

Mit der Konsolidierung wird ab 2011 begonnen und die Dinge werden ab Sommer 2010 (nach der NRW-Wahl) im nächsten Herbst besprochen.

Hat die CDU/FDP-Koalition dann eine Mehrheit im Bundesrat, werden sie sich im Sozialsystem richtig austoben.

Ihre "sozialen" Wohltaten, mit denen sie sich so sonnen: Erhöhung des Kindergeldes (wurde schon in der großen Koalition vereinbart, aber mit der FDP wurde der Steuerfreibetrag um 1000 € erhöht, aber die 2,3 Millionen Kinder an der "Armutsgrenze" erhalten Null €), Erhöhung des Schonvermögens (hilft 0,2 % der Hartz IV-Empfänger und auch nur bei neuer Antragsstellung, wurde aber eher auf Anraten der privaten Versicherungswirtschaft durchgesetzt, die bei Massenentlassungen bei Auflösung der Verträge um Verluste fürchteten) haben wir ja bereits hinter uns.

Die Erhöhung der Bildungsausgaben ist schon ein großer Taschenspielertrick, da allein die steigenden Lehrerpensionen, die jetzt in die Bildungsausgaben hinein gerechnet werden, sowie zusätzlich die Abschreibungsmöglichkeiten für Schulbücher, Privatschulen, und anderes weit mehr kosten als die Erhöhung der Bildungsausgaben.

Das heißt, für Bildung steht für 90 % der Schüler und Studenten weniger Geld zur Verfügung.

Die Steuergeschenke für Hoteliers und Erbschaften sowie Besserverdienende sind laut Wirtschaftsexperten ohne jegliche nachhaltige Wachstumsimpulse.

Da die Länder und Gemeinden die zusätzlichen Schulden zu 44 % mit zu finanzieren haben, die 300 Mrd. € krisenbedingten Steuerausfälle bis 2013 sowie die fehlende Gewerbesteuer die Haushalte der Länder und Gemeinden schon extrem stark belasten, wird bei bürgernahen Leistungen, Infrastruktur, Polizei und vor allem bei Bildung gespart werden müssen.

Bei dem Primat für Bildung kommt daher nach den bisherigen Schritten der Politik bei den Kindern, Schülern und Studenten nichts an.

Was machen FDP und CDU? 10 % der besten Studenten sollen gefördert werden, ansonsten sind Studiengebühren vorgesehen/eingeführt, egal ob man auf dem Boden sitzt und die Seminare überfüllt sind. Der Bachelor hat wenig Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt, die Studiengänge sind überfrachtet, es wird viel Wissen erlernt, aber Kompetenzen, freies Denken, Teamfähigkeit, Entwicklung von Persönlichkeiten, all das wird nahezu erstickt). Der Übergang zum Masterstudium ist teils schwierig und mit Wartezeiten verbunden. Das Abitur in 8 Jahren wurden beschlossen, aber nicht begleitet durch notwendigen Maßnahmen, wie frühzeitige Förderung auch guter Schüler, kleinere Klassenfrequenzen, Ganztagsschulen, uvm.).

Die Stufentarife in der Steuer und die weiteren Steuererleichterungen ab 2011 kosten weitere 25 Milliarden €. Die Einführung der ersten Stufe der Kopfpauschale, wobei vor allem sehr gut Verdienende entlastet werden, benötigt weitere 35 Mrd. € für einen gewissen sozialen Ausgleich.

Die 480 Mrd. € für Banken, die diese erhielten, 120 Mrd. € für HRE, noch nicht abzusehende "Wertberichtigungen" für die giftigen Wertpapiere, 3 Konjunkturpakete von 100 Mrd. €, die Steuergeschenke an Besserverdienende, Erben (für Vermögende Menschen ist es durch Umwidmung von Vermögen in Betriebsvermögen nun möglich, die Erbschaftssteuer weiter zu umgehen, obwohl schon jetzt nur 2 % der 250 Mrd. €, d.h. 5 Mrd. €, eingenommen werden), krisenbedingtes Kurzarbeiter- und Arbeitslosengeld sowie die 300 Mrd. € wegen der Steuerausfällen ergeben ein Volumen von über 1 Billion € wegen der Wirtschaftskrise, mehr als der ganze Aufbau der DDR gekostet hat.

Im Haushalt werden zur Zeit trotz niedriger Zinsen jährlich 47 Mrd. € für Schuldzinsen ohne Tilgung und mit steigender Tendenz ausgewiesen. Die Schuldenpolitik von schwarz-gelb erhöht die Belastung der zukunftigen Generationen.

Es ist zudem durch fehlende Mindestlöhne, Zeitarbeit, Niedriglohnsektor, HartzIV, usw. so, dass nur noch jeder Dritte eine nennenswerte private Altersvorsorge leisten kann.

Die Einkommenssteuern und Sozialabgaben müssten gesenkt werden und Mindestlöhne eingeführt werden, damit die Menschen ausreichend Netto für Familien, Altersvorsorge und Konsum haben. Dafür müssten jedoch die Banken in Verantwortung genommen werden, Erbschafts-, Vermögens- und Börsenumsatzsteuern erhoben werden und durch eine Heranziehung aller Einkommen und Berufsgruppen (Bürgerversicherung) bei der Finanzierung der Sozialsysteme sinkende Sozialabgaben erreicht werden. Zudem entgehen dem Staat ca. 300 Mrd. € jährlich durch legale Steuerschlupflöcher, Verlustzuweisungen, Versteuerung der Unternehmensgewinne im Ausland. Zudem sind die Verwaltungskosten in D überall sehr hoch.

Schwarz-gelb ("schwatz-geld": Reden viel, tun jedoch fast nur etwas für Vermögende) ist eine Gefahr für die Mittelschicht und den sozialen Zusammenhalt in dieser Gesellschaft. Durch die hohen Parteispenden und frühere Parteispenden- und Schwarzgeldaffären ist diese Regierung zudem nur schwer in der Lage, eine Politik für das Volk und die Menschen zu machen. Der Auftritt von Schäuble zur Schwarzgeldaffäre gestern im ZDF zeigt die Unfähigkeit zur Selbstkritik.

Bei der Bildung kommt noch weniger an, nur durch irreführende Haushaltsansätze (die z.B. die stark steigenden Lehrerpensionen in den Bildungshaushalt einbeziehen; wie auch die Schönung der Arbeitslosenstatistiken) werden ein "hübsches" Bild für den unbedarften Wähler gemalt. Wir geben in Deutschland 4,8 % für Bildung aus, in anderen Ländern wie z.B. den USA sind es 7 %.

Schwarz-gelb: Unsozial, ignorant, Leben auf Pump, keine nachhaltigen Lösungen, Klientelpolitik, Koalition der Schuldenmacher, 2-Klassen-Gesundheit, 2-Klassen-Bildung, auseinanderklaffende Schere von Vermögen und Einkommen, uvm..

Schwarz-gelb fährt wie ein Großtanker auf einen Eisberg (mit hohen Schulden, Perspektivlosigkeit, verlernten verschulten Studenten ohne Persönlichkeit, marodem Bildungssystem, einer einseitigen Bedienung der Parteienklientel, sinkenden Reallöhnen (nach allen Abzügen) usw.) zu und ein Teil des Volkes heizt im Kesselraum noch ein (aber Deutschland ist wohl so: Preußentum/Industrialisierung, 1. und 2. Weltkrieg, DDR, Globalisierung, (Turbo-)Kapitalismus - das Volk will alles bis zum bitteren Ende mit Perfektion ausschöpfen).

superjany Persönliche Nachricht schicken | 1470 Beiträge

Kein Sparprogramm der Welt kann die Schuldenspirale stoppen... wie auch?! Selbst wenn man alle Ausgaben auf Null setzen würde, würde man sie nicht stoppen können...

yeswecandie 1153 Beiträge

Hättet er vorher die Banken gewarnt, wäre dieser Schritt von Sparkurs von heute erspart geblieben.

superjany Persönliche Nachricht schicken | 1470 Beiträge

@yeswecandie:

"Hättet er vorher die Banken gewarnt, wäre dieser Schritt von Sparkurs von heute erspart geblieben."

Warum? Was haben die (privazen) Banken damit zu tun?

gerneleser Persönliche Nachricht schicken | 8282 Beiträge

Standpunkt2008
"
Dafür müssten jedoch die Banken in Verantwortung genommen werden, Erbschafts-, Vermögens- und Börsenumsatzsteuern erhoben werden und durch eine Heranziehung aller Einkommen und Berufsgruppen (Bürgerversicherung) bei der Finanzierung der Sozialsysteme sinkende Sozialabgaben erreicht werden.
"
Na toll, wer zahlt den Arbeitgeberanteil für Selbstständige?


"
Die Stufentarife in der Steuer und die weiteren Steuererleichterungen ab 2011 kosten weitere 25 Milliarden €
"

Wieso kosten?
Der Staat hat erst einmal nichts und nimmt dann den Seuerzahlern weg, das sind keine Kosten, sonder Mindereinnahmen.

"
Die 480 Mrd. € für Banken, die diese erhielten, 120 Mrd. € für HRE, noch nicht abzusehende "Wertberichtigungen" für die giftigen Wertpapiere, 3 Konjunkturpakete von 100 Mrd. €, die Steuergeschenke an Besserverdienende, Erben (für Vermögende Menschen ist es durch Umwidmung von Vermögen in Betriebsvermögen nun möglich, die Erbschaftssteuer weiter zu umgehen, obwohl schon jetzt nur 2 % der 250 Mrd. €, d.h. 5 Mrd. €, eingenommen werden),
"

Ziemlich viel...
Aber, die staatlichen Banken haben das meiste Geld verbrannt....
Und schon wieder "Steuergeschenke", es sind Mindereinnahmen und Geschenke sind es auf keinen Fall...
Wer kam eigentlich auf die Zahl 250Mrd Euro bei Erbschaften?
Oder hat jemand mal nachgedacht, das es auch die Oma betrifft, die Ihr Haus vererbt, das auch Schulden haben kann?

"
Es ist zudem durch fehlende Mindestlöhne, Zeitarbeit, Niedriglohnsektor, HartzIV, usw. so, dass nur noch jeder Dritte eine nennenswerte private Altersvorsorge leisten kann.
"
Ursache und Wirkung?
Oder ist es so, das eine Systemumstellung am Anfang holprig ist und immer war?

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