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Zuwanderung aus ärmeren Staaten wird zunehmen

Zuwanderung aus ärmeren Staaten wird zunehmen Wegen des Wohlstandsgefälles wird der Strom von Migranten nach Europa in den nächsten Jahrzehnten weiter zunehmen. Die EU ist kaum darauf vorbereitet. zum Artikel 20.11.2009, 11:39Verstoß melden

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hamburg1969 Persönliche Nachricht schicken | 5 Beiträge

@hhveddelburka
Du hast recht, wir sind viel zu viele.

Aber das lässt sich nicht so mirnixdirix ändern, auch das hat ja mit Armut zu tun.

Was sollen diejenigen in Entwicklungsländern machen, für die Kinder die einzige Altersvorsorge sind, die es gibt? Wo man ohne Kinder verhungert?
Oder dort, wo Kinder Sozialprestige bedeuten, man ohne Kinder also praktisch aussätzig ist?
Was sollen die Millionen Frauen machen, die null Chance auf Schule und Ausbildung bekommen und deren einzige Möglichkeit darin besteht, sich einem Versorger unterzuordnen und ihm Kinder zu gebären?

Das zu verändern, dauert. Man muss Frauenrechte stärken, Ausbildung fördern, Aufklärung leisten usw. usf.

China hatte da ganz andere Grundvoraussetzungen.

Übrigens möchte ICH nicht in einem autoritären Land wie China leben, dessen Regierung mir vorschreibt, wie viele Kinder ich kriegen darf. Oder mich von einem Tag auf den anderen vor die Tür setzt, um mein Dorf für einen Staudamm zu fluten...

FreeFilastin Persönliche Nachricht schicken | 2167 Beiträge

@michasagt:

zugegeben, die industrienationen (also mithin die ehemaligen kolonialmächte) haben sehr lange durch ausbeutung von rohstoffen und arbeitskraft in den ärmeren ländern profitiert (und tun dies teilweise - stichwort textilindustrie - noch heute!).

ABER: du meinst, es sei nunmehr an der zeit, die zeche dafür zu zahlen.
dies geschieht doch seit jahrzehnten!! milliarden und abermilliarden an entwicklungshilfe, world-food-program, es werden schulen gebaut (bildung!), brunnen gegraben (wasser!) und effektivere landwirtschaft gelehrt (nahrung!) usw. usf....

es gibt viele staaten - speziell in afrika - deren BIP besteht zu über 40% aus entwicklungshilfe!!!

es ist also keineswegs so, dass die mittel zur selbsthilfe nicht vorhanden wären, sie werden nur schlichtweg nicht genutzt!

desweiteren sind einige hilfsposten der reichen länder sogar umstritten, z.b. die nahrungshilfen.
vor einiger zeit forderte gar ein afrikanischer uno-gesandter, nahrungslieferungen einzustellen, da diese die lokale wirtschaft schädigten, weil ansässige produzenten nunmal im vergleich zu diesen lieferungen relativ "teuer" (weil nicht KOSTENLOS) verkaufen müssten.
und wer seine waren nicht verkaufen kann, stellt eben gleich die produktion ein, ergebnis: steigende arbeitslosigkeit, steigende abhängigkeit von entwicklungshilfe, steigende migration...

ich schrieb bereits weiter vorne:
hilfe zur selbsthilfe, ja gerne, geschieht ja schon seit längerem, aber man sollte schärfer darauf achten, WAS mit der entwicklungshilfe geschieht, WO investiert wird, und mit nachdruck durchsetzen, dass gelder nicht in den taschen von warlords oder militärs versickern, sondern der bevölkerung zugute kommen, jedoch in einem ausmaß, welches nicht dazu animiert, sich einen faulen lenz zu machen nach dem motto "die nächste hilfe kommt bestimmt"!

in diesem sinne...

Vaihinger Persönliche Nachricht schicken | 8108 Beiträge

@hamburg1969
Übrigens möchte ICH nicht in einem autoritären Land wie China leben, dessen Regierung mir vorschreibt, wie viele Kinder ich kriegen darf. Oder mich von einem Tag auf den anderen vor die Tür setzt, um mein Dorf für einen Staudamm zu fluten
--------------

...schön für Dich,
aber auch in unserer Verfassung gilt, Gemeinwohl geht vor Eigenwohl
ob Du dich lange wehren kannst (immerhin Du kannst widersprechen), wenn der Braunkohlebagger kommt und dein ganzes Dorf umgesiedelt wird...
und mit dem Kinderkriegen....
was soll die Gesellschaft tun?
bei einer Geburtenrate wie damals in China,
"sehenden Auges" in eine Katastrophe steuern
keine Nahrungsmittel, keine Arbeit, Umweltprobleme
und wenn @hhveddelburka schreibt: "wir sind viel zu viele"
dann ist das Fakt
da ist es auch völlig gleichgültig, warum eine Änderung der bestehenden Verhältnisse nicht geht;
sie muß "gehen" , sonst sind wir am Ende, alle
keine Altersversorgung => dann verhungern halt die Kinder, willst Du das?
Sozialprestige => ist das ein Argument wenn Kinder verhungern
Frauen müssen sich "unterorden", ach ja, warum?
warum mucken die dort nicht auf - in Mitteleuropa haben sich Frauen ihre Frauenrechte auch erkämpft,
und sich nicht von außerhalb aufzwingen/schenken/sonstwie geben lassen
Mädchen werden in Indien abgetrieben, ein Frauenmangel in 2 stelligen Millionenbereich zeichnet sich ab, immerhin so bekommt man seine Geburtenrate auch in den Griff...

Das Leben zeichnen sich dadurch aus, sich Situationen anzupassen,
das sollte doch vermeintlich intelligenten Menschen auch gelingen

doc50 Persönliche Nachricht schicken | 1016 Beiträge

Na, dann schaut mal 2012 im Kino:
wenn ihr jetzt nicht lieb zu den afrikanischen Flüchtlingen seid, lassen die euch 2012 nicht an Land!

item Persönliche Nachricht schicken | 242 Beiträge

#

Ramses Persönliche Nachricht schicken | 1961 Beiträge

Das ist nur der Preis dafür, dass "ärmere Länder" seit Jahrhunderten ausgebeutet und sogar diffamiert werden. Wer den armen Völkern den Wohlstand verdankt, der sollte sie nicht noch von seinen Küsten zurückweisen und jetzt (in Kopenhagen) auch noch verlangen, dass diese Völker die Umweltsünden der Reichen (mit) zu finanzieren haben.

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