China setzt Angriffe auf Dalai Lama fort
Upps, war wohl doch nicht so ernst gemeint mit dem Gesprächsangebot - immer vorausgesetzt, die Info stimmt. Scheinbar weiß im Moment keiner so genau, wie die offizielle Stellung der chinesischen Regierung ist.
Vielleicht werden dadurch ja die "Mißverstandnisse" zum Thema Ausweisung von Studenten oder auch nicht erklärt.
@Menschenfreund
tja, wie du gut sagtest, "vorausgesetzt, die Info stimmt". die Medien sind leider nicht so zuverlässig wie sie sein sollte. gerade bei dem Thema-Tibet, da setzt sie alles daran, um China zu verteufeln. die eigentlichen Ziele solcher Berichte sind nicht offengelegt.
Merkwürdiges in den Tibet-Debatten ist, die meisten Leute wissen nicht einmal, dass Dalei Lama selber nicht für eine Unabhängigkeit der Tibet auftritt. er will mehr Autonomie. aber das scheint vielen im Westen nicht zu genügen-- SIE wollen für die Tibeter eine Unabhängigkeit von China! ja, den Kommunisten, dem Böswicht immer wieder wann und wo es geht etwas abzudrehen, das befriedigt!
Tibet bleibt eine Karte, eine Waffe gegen China. und das Interesse der Tibeter, das kann, wie die Geschichte zeigt, jede Zeit zur Seite geschoben werden, je nach der Lage und diplomatischem Gewichtpunkt. wie oft die armen Tibeter bereits von den Engländern, Amerikanern verraten und in Stich gelassen.
Ich bin der Sache mal ein bisschen nachgegangen. Also, das sollte man mal gelesen haben:
(Auszug aus Wikipedia)
"Während der Phase des Great Game erneuerten die Briten ihr Interesse an Tibet, da sie eine Inbesitznahme Tibets durch Russland befürchteten, das seinen Einfluss nördlich und westlich von Tibet ausweitete. Das Drängen auf ein Abkommen mit England wurde jedoch von der tibetischen und der chinesischen Regierung abgelehnt. Als Antwort entsandten die Briten 1904 ein Expeditionscorps unter der Leitung von Francis Younghusband, das nach kurzen Kämpfen gegen die schlecht ausgestattete tibetische Armee die Stadt Lhasa erreichte.
[...]
Im Jahr 1907 stellte ein Abkommen zwischen England, China und Russland die Suzeränität Chinas fest. 1910 schickten die Chinesen eine eigene militärische Expedition, um diesen Anspruch zu festigen. Der Dalai Lama floh erneut, diesmal nach Indien. Aufgrund der Revolution, dem Sturz der Qing-Dynastie und dem damit einhergehenden Ende des Kaisertums in China im Jahr 1911, verließen die chinesischen Truppen Tibet. Im März 1912 zwangen tibetische Verbände die letzten Truppen zum Rückzug. Der Dalai Lama kehrte 1912 zurück und zog 1913 in Lhasa ein. Nur 22 Tage später erklärte er in einer feierlichen Proklamation die förmliche Unabhängigkeit Tibets. Hierbei wurden auch die äußeren Symbole wie Flagge und Hymne festgelegt.
[...]
Der nach der Kapitulation Japans 1945 in China ausgebrochene Bürgerkrieg sorgte in Tibet für Besorgnis. Als Reaktion wurden alle chinesischen Beamten des Landes verwiesen und die eigene Armee aufgerüstet. Ein Appell an die Regierungen Großbritanniens, Indiens und der USA im Jahr 1949 blieb ohne Erfolg, so dass Tibet politisch isoliert blieb.
[...]
Nach der Aufnahme von Verhandlungen mit China unterzeichneten Repräsentanten der tibetischen Regierung am 23. Mai 1951 unter politischem Druck in Peking das 17-Punkte-Abkommen, ohne jedoch die Vollmacht durch ihre Regierung hierfür zu besitzen. In dem Abkommen wurde die Integration Tibets in China festgelegt, wobei Tibet neben der regionalen Autonomie und Religionsfreiheit auch eine Garantie zugesichert wurde, dass das existierende politische System in Tibet unverändert bleibt. Weiter sollen Reformprozesse ohne Druck durch chinesische Zentralbehörden nur durch die tibetische Regierung eingeleitet werden.
Drei Tage später erfuhr die tibetische Regierung über das Radio von der Unterzeichnung und dem Inhalt des Abkommens. Da hierin das religiös-politische System Tibets und die Stellung des Dalai Lama unverändert bleiben sollte, stimmte die Regierung in Lhasa am 24. Oktober 1951 dem Abkommen zu. Wenige Tage darauf brach die Volksbefreiungsarmee in Richtung Zentraltibet auf und errichtete in wenigen Monaten eine starke Militärpräsenz in Lhasa, die zahlenmäßig fast der Bevölkerungszahl entsprach."
Wenn ich das richtig verstehe und deute, haben die Briten Tibet zuerst "angeeignet" dann als Protektorat an China "abgegeben"; und deswegen resultiert zum Teil daraus der Anspruch Chinas auf Tibet?
@ Chinesin
Ich glaube schon, dass die Informationen in den Medien korrekt aus chinesischen Medien übernommen wurden. Mir erscheint es im Moment eher so, als ob chinaintern ein wenig unklar ist, wer die Hosen anhat (zugegeben sehr salopp ausgedrückt). Vielleicht wollen die einen und die anderen nicht, es ist nur noch nicht so ganz klar, wer die Oberhand gewinnt. Die chinesische Informationspolitik konnte ich vor wenigen Wochen selbst miterleben, ich hatte zwei Tage vor dem ersten Artigel in der im Hotel ausliegendne China daily per Telefon von meiner Frau erfahren, dass in Tibet etwas los sein muss. Meine Kollegen vor Ort hatten daruf nur gesgt, dass sie jetzt nícht mehr verwundert seien, warum sie nicht mehr auf die meißten internationalen Medienseiten kamen, sonst hätten sie es ja schon erfahren.
Es ist so eine Sache in China, wer darf was wann wo veröffentlichen. Hier sehe ich keine Schuld bei den westlichen Medien. Bei der Art der Berichterstattung können wir darüber reden - sprich, ist sie hilfreich oder nicht.
Ja, ja der böse Lama. Habe ich immer gewusst, dass er eigentlich der bösse Bube ist. Und seine Clique ist auch nicht zu verachten. Widerwärtige, habsüchtige Buddisten Mönche erobern erst China und dann die ganze Welt! HA! Die Gefahr heißt nicht Osama bin laden sonder Dalai!
Aber zum Glück haben wir ja die Chinesen, die machen das schon! ^^ :-) ;-)
Nicht die Clique um den Friedensnobelpreiträger Dalai Lama ist zumindest in den demokratischen Ländern isoliert, sondern die Clique um die KP-Regierungsbonzen.
Jetzt bieten sie Gespräche mit einem Verteter des DL
an, bei denen nichts harauskommen wird, um dann nach den Olypischen Spielen ohne Zuschauer in Tibet"aufzuräumen.
Ich bin froh, daß in Deutschland, Frankreich und Österreich der DL mit allen Ehren ofiziell empfangen
wurde, trotz diverser Drohungen seitens der chin. Regierung.
Das mindeste ist doch freie Religions-Sprach-und Kulturausübung für die Tibeter und daß die Zuwanderung der Chinesen gestoppt wird.
Es genügt doch, die bestehenden Verträge
einfach 1:1 umzusetzten.
Aber so ist es halt in Diktaturen, zuerst unterschreiben sie alles, um dann nichts einzuhalten.
Dies gilt für mindestens die Hälfte aller UN-Mitgliedsstaaten auch.
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