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(Sorry, wenn das schon jemand vor mir so formuliert hat, aber ich kann nicht alles gelesen haben...)
Auch mir gefällt es nicht, wenn irgendwo Vereine aus dem Boden sprießen, die mit viel Geld gegossen werden. Das konterkariert die Bemühungen derer, die Jugendarbeit der gehobenen Klasse betreiben und seit Jahren die Besten weggekauft bekommen. Aber es bleiben ihnen immer noch ein paar Spieler, die diese Vereine auf mittlerem Niveau
in erster oder zweiter BuLi halten (helfen).
Das könnte jetzt vorbei sein. Einige werden über ihre Möglichkeiten hinaus versuchen, da mitzuhalten, was dann an den Rand der Pleite führen kann (oder darüber hinaus), siehe Dortmund, die sich erst jetzt wieder langsam erholen.
Andere werden nicht mithalten "wollenkönnen" und werden von der sportlichen Landkarte verschwinden, so wie Essen, Düsseldorf, Uerdingen (Spezialfall, zugegeben, bekam von Bayer den Hahn zugedreht), Offenbach etc.
Also doch "groß kaufen" einen Verein, damit was geht?
Zumindest ist der Verweis auf andere Länder wie England hier nicht legitim.
Dort sind nämlich die Vereine (Ausnahme: Chelsey) nicht deshalb so reich, weil Sponsoren da Geld en masse reinbuttern, sondern weil über Fernsehverträge und andere Pools das Geld verteilt wird. Das führt zu einer wesentlich veränderten/verbesserten Chancengleichheit zumindest im Vergleich mit dem deutschen System.
Denn hier zählt nur der Hauptsponsor, schon die Nebensponsoren bringen kaum nennenswertes in die Kassen. Klappt der Hauptsponsor zu, ist der gesamte Spielbetrieb in Gefahr, von Klassenerhalt und internationalen Chancen gar nicht zu reden. Zuschauer jedenfalls können das niemals ausgleichen.
Trotzdem müssen imo die unterschiedlichen Ansätze von Hoffenheim und Wolfsburg beachtet werden:
Hopp fördert mit seinem privaten Geld (gut, er wird was absetzen können) wenigstens seinen Herzblutverein, dem er selbst entstammt.
In Wolfsburg dagegen spielt man mit Geldern einer Aktiengesellschaft, und da hat VW ja schon einmal bewiesen, dass man da nicht kompetent ist, als die Konzernoberen Milliarden bei Investitionsspekulationen in Amerika verzockten, was nicht nur dem Konzern, sondern unserer gesamten Volkswirtschaft schweren Schaden zufügte.
Es ist mir leider nicht möglich, hier Glück zu wünschen und die Daumen zu drücken.
05.07.2008, 11:46














