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Musik machen aus Liebe zur Musik. Plattenfirmen haben erst dazu geführt dass kommerzielle Musikscheiße entstanden ist. Billigklingeltöne. AHA. Joss Stone wie auch Robby Williams können sich ne dicke Backe leisten.
Bekannte Künstler können da ganz locker bleiben.
Traurig ist, dass es total an der Öffentlichkeit vorbeigeht,
WER sonst noch so ackert im Musikbereich, damit MILLIONEN Leute ihr Seelenleben durch tolle Musik bereichern können. ( Ok das ist natürlich auch ne Geschmacksfrage, wie mit Allem-es soll nämlich auch Leute geben, die LIEBEN SCHNAPPI& HASI und CO. obs dem Rest nun passt oder nicht...auch TRASH gehört zur Musikkultur, nicht nur die "ehrliche" Live-Gitarren-Songwriting-Abteilung ).
WER ACKERT also sonst noch für tolle Musik? SONGWRITER, Komponisten, Techniker, Musiker,
Misch-und Masteringingenieure, die einen tollen Sound erheblich mitgestalten. TROTZ oder gerade weil durch die Software Vieles möglich geworden ist.
Aber auch durch die digitale Demokratisierung und die Möglichkeit, dass nun Tausende sich musikalisch präsentieren können. Unterm Strich ist nun ehrlich so viel auch nicht Besser geworden! Quantität statt Qualität ist mehr oder weniger geblieben, hat sich nur inhaltlich verlagert.
Warum gibt es bestimme Dinge? Weil der Bedarf da ist. Weil er durch irgendwas geweckt wurde. Das ist doch überall genauso, was soll also diese ewige Jammerei über Scheißmusik? Deep Purple waren im Grunde auch ne Casting-Band, Vermarktet wurde auch Früher schon. Undsoweiter.
Dass es Scheißmusik gibt und die gekauft wird, hat doch auch was mit Denen zu tun, die sowas kaufen.
"Scheißmusik" bleibt da dann auch subjektive Geschmacksache. In Deutschland gibts unter Musikern immer ein Problem: Intoleranz unter den Stilen, NEID und Rumdiskutieren, anstatt es selbst Besser zu machen.
Wer selber als Musikkonsument nen "bürgerlich"
festen Beruf unterm Arsch hat oder von MamiPappi Kohle lebt, soll zu diesem Thema bitte die Schnauze halten. Würde es auch nur einen Bäcker oder Handwerker geben, der erstmal KOSTENLOS arbeitet, bzw wo ich hingehen kann und erst dann bezahlen-wenn überhaupt-wenn ich das Produkt Scheiße finde? Steht auch nur eine Schlagzeile in der verdammten BILD-Zeitung, wieviel Stellen unter Musikern und Künstlern wegfallen und die sehen können, wo sie bleiben? Ich spreche hier nicht von
großen Stars, das wäre ein reines BWLBeispiel, warum die soviel Kohle bekommen.
Ich bin mal mutig: Musik aus Liebe machen -so sollte es sein- Aber nicht als Argument für Leute, die für das, was sie bekommen-das sie sich übrigens FREIWILLIG aussuchen können- NIX zahlen WOLLEN im Gegenzug. Meine jahrelang hart erkämpften Leistungen verramschen? Wochenlang da sitzen, machen tun, dann nicht die Miete zahlen können, wenn man nicht gerade den dicken Erfolg hat, damit Andre dann ihren kostenlosen Spaß haben? NEIN!
Das hat nix mit böser Raffgier zu tun, sondern mit Existenzgedanken. Vielleicht liegt ein Punkt, warum es soviel schlechte Musik gibt, wenn man von den Firmen mal absieht, schlicht auch einfach DARAN,
dass heute so gut wie NIEMAND mehr wirklich hart kämpfen und hungern und durch die Scheiße gehen muss, um ÜBERHAUPT ein ALBUM aufzunehmen. Für Liveauftritte gilt das Gleiche.
03.09.2008, 17:47














